Mich hat schon immer interessiert, warum die Dinge so sind, wie sie sind. Weshalb wir bestimmte Annahmen für selbstverständlich halten, wie gesellschaftliche Vorstellungen entstehen und welche Erkenntnisse sich gewinnen lassen, wenn man vermeintlich einfache Fragen genauer untersucht.
Dabei fasziniert mich besonders die Möglichkeit, alltägliche Beobachtungen in größere Zusammenhänge einzuordnen. Ich bin überzeugt, dass wissenschaftliche Neugier nicht zwangsläufig in einem Hörsaal beginnen muss. Manchmal genügt ein Gespräch, eine Beobachtung oder ein scheinbar nebensächliches Detail, um einen längeren Denkprozess auszulösen.
Mein Hintergrund
Meine berufliche Ausbildung habe ich im öffentlichen Dienst absolviert. Diese Erfahrung hat mein Interesse an staatlichen Strukturen, rechtlichen Zusammenhängen und gesellschaftlichen Institutionen wesentlich geprägt.
Derzeit bereite ich mich auf meine weitere akademische Laufbahn vor. Mein Ziel ist es, ein Studium der Rechtswissenschaften aufzunehmen und mich vertieft mit den Grundlagen unseres Rechtssystems, seiner gesellschaftlichen Bedeutung und den philosophischen Fragen hinter rechtlichen Normen auseinanderzusetzen.
Mein Interesse beschränkt sich jedoch keineswegs auf ein einzelnes Fachgebiet.
Besonders beschäftigen mich die Rechtswissenschaften, die Politik, die Pädagogik, die Medienwissenschaften sowie die Wechselwirkungen zwischen gesellschaftlichen Entwicklungen und technologischen Veränderungen.
Ich schätze gerade jene Fragestellungen, die sich nicht eindeutig einer wissenschaftlichen Disziplin zuordnen lassen.
Die Freude am wissenschaftlichen Denken
Wissenschaftliches Arbeiten bedeutet für mich vor allem, bereit zu sein, die eigenen Überzeugungen infrage zu stellen.
Eine interessante Vermutung ist noch keine Erkenntnis. Erst durch eine sorgfältige Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Perspektiven, vorhandenen Forschungsergebnissen und möglichen Gegenargumenten kann daraus ein fundierter Gedanke entstehen.
Dabei halte ich es für besonders wichtig, zwischen persönlichen Beobachtungen, begründeten Hypothesen und tatsächlich nachgewiesenen Ergebnissen zu unterscheiden.
Ich habe große Freude daran, mich intensiv mit einer Frage zu beschäftigen, Zusammenhänge zu erkennen und meine ursprüngliche Sichtweise durch neue Informationen weiterzuentwickeln.
Gerade der Austausch mit Menschen, die über besondere fachliche Erfahrungen verfügen, ist für mich eine wesentliche Bereicherung. Unterschiedliche Sichtweisen verstehe ich nicht als Hindernis, sondern als Voraussetzung für die Weiterentwicklung eigener Gedanken.
Warum diese Website existiert
Mit erikscheikl.org möchte ich einen Ort schaffen, an dem Gedanken nicht ausschließlich Gedanken bleiben.
Hier dokumentiere ich eigene Forschungsprojekte, veröffentliche wissenschaftliche Diskussionspapiere, teile Analysen und beschäftige mich mit Fragen, die mich persönlich interessieren.
Dabei geht es mir nicht darum, zu jeder Fragestellung eine endgültige Antwort zu präsentieren.
Vielmehr möchte ich Denkprozesse sichtbar machen, Argumente nachvollziehbar entwickeln und zu einer kritischen Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Themen anregen.
Ich würde mich freuen, wenn meine Arbeiten, Beobachtungen und Überlegungen auch bei anderen Menschen neue Fragen auslösen, bestehende Sichtweisen herausfordern oder schlicht einen interessanten Denkanstoß geben.
Nicht jede Untersuchung wird zu einem eindeutigen Ergebnis führen. Nicht jede Hypothese wird sich bestätigen. Aber gerade darin liegt für mich ein wesentlicher Reiz wissenschaftlicher Auseinandersetzung.
Was mich antreibt
Bei aller Ernsthaftigkeit, mit der ich mich wissenschaftlichen Fragestellungen nähere, steht für mich eines im Mittelpunkt: Es macht mir Freude.
Ich beschäftige mich mit diesen Themen nicht ausschließlich, weil ich damit ein bestimmtes berufliches oder akademisches Ziel verfolge, sondern weil mich das Denken selbst begeistert.
Ich möchte Zusammenhänge verstehen, bisher unbekannte Perspektiven kennenlernen, mit interessanten Menschen ins Gespräch kommen und mich intellektuell weiterentwickeln.
Diese Website ist deshalb nicht nur eine Sammlung meiner Arbeiten.
Sie ist zugleich ein persönliches Projekt, das meine Neugier, meine Interessen und meine Entwicklung widerspiegelt.
Denn für mich beginnt Erkenntnis nicht mit einer Antwort, sondern mit der Bereitschaft, eine Frage ernst zu nehmen.
Erik Scheikl